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Aus dem Meer entstandene Landschaft

Der Nationalpark Böhmische Schweiz ist ein Sandsteingebiet. Dieses entstand durch das Verkitten von Sandkörnern auf dem Meeresgrund des Kreidemeers vor mehr als 90 Millionen Jahren. Dort häufte sich über 10 Millionen Jahre hinweg Sand an, Korn für Korn wuchs die Ablagerungsschicht, die zum Schluss ein Ausmaß von über einem Kilometer erreichte!

Am Ende des Mesozoikums zog sich das Meer zurück und die Sandsteingegend zeigte sich in riesigen Schollen an der Oberfläche. Durch Risse gelangten heißes Magma und heiße Lösungen an die Oberfläche. Eine Erinnerung an dieses stürmische Geschehen sind die durch Eisen durchsetzten Sandsteingebilde und die auffälligen Basalt- und Klingsteinhügel, von denen der höchste Punkt des Nationalparks - der Rosenberg – besonders auffällig ist.

Die heutige Gestalt der Gegend ist ein Ergebnis der Tätigkeit der Flüsse, des Regens, Windes und Frostes. So entstanden tief eingeschnittene Klammen und Schluchten, Felstürme oder Felsentore. Die Sandsteinfelsen können relativ leicht zerfallen oder es kann auch leicht zum Felssturz kommen. Die Natur ist mit ihrem Werk niemals fertig und uns Menschen ist es nur erlaubt für einen kurzen Augenblick in ihr Atelier zu blicken...


Bild: Sandsteinwände über dem Prebischgrund. Foto:


Hinsichtlich der geomorphologischen Gliederung nimmt die Untereinheit Jetřichovické stěny (Dittersbacher Wände) den nordöstlichen und überwiegenden Teil des Nationalparks ein. Dieser zeichnet sich durch ausgedehnten, stark zergliederte Fels- und Waldkomplexe aus.

Vom tiefsten Punkt des Gebietes (116 m ü. M.) und gleichzeitig der ganzen Tschechischen Republik, am Grenzübergang Hřensko (Herrnskretschen) zieht sich in östlicher Richtung eine Kette mächtiger Felsenwände, unter denen auch das Prebischtor zu finden ist. Das Sandsteingebiet wird an mehreren Stellen durch Basaltaustritte bereichert, so z.B. am Vosí vrch (Wespenberg), Gohlischt, Suchý vrch (Suppberg), oder auf dem Český vrch (Böhmberg). Geologisch einmalig sind das Vorkommen von Jura-Kalksteinen entlang der Lausitzer Überschiebung im Tal des Bilý potok (Weißbaches).

Der südwestliche Teil des Nationalparks umfasst den Randteil der geomorphologischen Untergliederung Děčínské stěny (Tetschener Wände). Über den tief eingeschnittenen Klammen der Kamnitz ragt der höchste Punkt des Nationalparks und zugleich die mächtigste tertiäre Basalterhebung der gesamten Böhmisch- Sächsischen Schweiz empor – der Rosenberg (619 m. ü. M.) Der Rosenberg ist zugleich mit seinen urwaldartigen Ökosystemen nationales Naturschutzgebiet. Dieser majestätische Berg bildet eine Landschaftsdominate des Nationalparks und des umliegenden Teils Nordböhmens.


Bild: Sandsteinwände über dem Prebischgrund. Foto:

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