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Die Aufgaben des Nationalparks

Die zentrale Aufgabe des Nationalparks ist der Naturschutz. Es gilt die einzigartige Sandsteinlandschaft mit dem Vorkommen von seltenen Tierarten, wie z.B. Wanderfalke, Gartenschläfer, Lachs, u.v.m. und Pflanzenarten, wie z.B. Sumpfporst, Stengelumfassender Knotenfuß, Zweiblütiges Veilchen, u.v.m. zu erhalten. Die Entwicklung der Wälder begleitet der Mensch durch Maßnahmen, welche wieder ein natürliches Gleichgewicht in den einst wirtschaftlich genutzten Wäldern schaffen. Es werden die natürlichen Prozesse geschützt und so der Natur wieder ermöglicht, sich nach ihren eigenen Gesetzen zu entwickeln.

Neben dem Naturschutz dient der Nationalpark insbesondere auch dem Tourismus. Sie können den Nationalpark fast uneingeschränkt erkunden, lediglich in den Kernzonen gilt ein Wegegebot. Diese Zone I. gewährt Raum für seltene und geschützte Tierarten, die hier Ruhe für ihr Leben und die Erziehung des Nachwuchses finden. Jedes Jahr wird viel Arbeit und Geld in die Instandhaltung von Wanderwegen, Aussichtspunkten, Brücken und Plätzen zum Ausruhen investiert. Neue Wege für Wanderer, Radfahrer und zum Reiten entstehen. Für die Sicherheit der Besucher sorgt auf der böhmischen Seite zudem eine Felsenmannschaft, die absturzgefährdete Felsblöcke und Bäume überwacht.

Darüber hinaus dient der Nationalpark Böhmische Schweiz über den Tourismus auch der Regionalentwicklung. So suchen alljährlich Millionen Besucher das Elbsandsteingebirge zur Erholung auf. Ein Nationalpark ist immer zugleich ein Markenzeichen für natur- und kulturverträglichen Tourismus und trägt direkt und indirekt zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region bei. Die Nationalparkverwaltung unterstützt mit der Unterhaltung der touristischen Infrastruktur und von Kulturdenkmälern die gesamte Region.

Zudem sollen über gemeinsame Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit die Menschen beiderseits der Grenzen miteinander verbunden werden. Beide Nationalparkverwaltungen bemühen sich die Besucher über das Geschehen in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz im größtmöglichen Maße zu informieren. Sie betreiben Informationsstellen und Lehrpfade, geben Zeitschriften und Informationsmaterialien heraus, veranstalten Exkursionen, Vorträge und Ausstellungen und unterhalten eine gemeinsame Internetpräsenz. Und das alles mit einem einzigen Ziel: Den Menschen die Schönheit, aber auch die Verletzlichkeit der hiesigen wunderschönen Natur zu zeigen.

Des Weiteren bietet der Nationalpark einen einmaligen Ort für Forschungsarbeiten. Wälder, die sich vom Menschen unbeeinflusst entwickeln, stellen seltene Forschungsgegenstände dar. Aus den wissenschaftlichen Beobachtungen im Nationalpark lassen sich sowohl Erkenntnisse für ungenutzte Ökosysteme wie auch für wirtschaftlich genutzte Bereiche ableiten und dabei insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur erkennen.

Auch nimmt der Nationalpark Böhmische Schweiz Aufgaben der Umweltbildung wahr. Zur Umweltbildung im Nationalpark gehört nicht nur die Vermittlung von Informationen über den Nationalpark, sondern auch die Weitergabe von Kompetenzen im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Über unmittelbare Naturerfahrungen mit allen Sinnen werden Wissen und Emotionen vermittelt, welche die ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung nachvollziehbar werden lassen. Der Schwerpunkt der Bildungsarbeit im Nationalpark stellt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen dar.


Bild: Die Landschaft der Sächsich-Böhmischen Schweiz. Foto:

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