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Die Klammen der Kamnitz / Kamenice

Bild: In den Klammen der Kamnitz / Kamenice. Foto: Václav Sojka


Noch romantischer finden Sie es kaum in der Böhmischen Schweiz. Am westlichen Rande des Nationalparks rund um Hřensko / Herrenskretschen ragen die Felswände über 150 Meter in die Höhe und tief unten fließt und rauscht die Kamnitz / Kamenice durch ihre Schluchten und Klammen. Über schmale Steige, durch Felstunnel und an Felsüberhängen vorbei können Sie entlang des Flusses wandern. Die schönsten Stellen jedoch erreicht man nur auf einer Kahnfahrt. Fürst Clary-Aldringen eröffnete „seine“ Klamm für die ersten Sommerfrischler bereits im Jahr 1890. Die höher gelegene Wilde Klamm wurde acht Jahre später in Betrieb genommen. Aus dieser Zeit stammen auch die steinernen Gesichter, wie die „Felsenfamilie“, der strenge „Wächter“ und weitere die von den Felsen herabblicken.


Bild: Auf Kahnfahrt zu den schönsten Plätzen der Kamnitzklammen.
Foto: Václav Sojka


Die Kamnitz entspringt in den Lausitzer Bergen (Lužické hory) und fließt zuerst durch das malerische und bewaldete Kittlitzer Tal (Kytlické údolí), durch die Glasmacher- Ortschaft Kittlitz (Kytlice) und durch das Dorf Windisch- Kamnitz (Srbská Kamenice). Gleich danach vereinigt sie sich mit ihrem größten Nebenfluss der Chribská Kamenice. Auf ihrem weiteren Weg zur Elbe schlängelt sich die kleine Kamnitz durch die Felsenlandschaft und das Flussbett beginnt sich rasant in die Sandsteinfelsen zu vertiefen. Sie bildet eine Reihe von Klammen – Obere- (Horní), Wilde- (Divoká) und die Stille-Klamm (Tichá). Die Obere Klamm, ehemals Ferdinandklamm, trägt heute auch den Namen Sorbisch-Dittersbacher Klamm (Srbskokamenická soutěska) und an deren Ende die geheimnisvolle Grundmühle (Dolský mlýn) liegt. Der mittlere Teil der Klammen erhielt den Namen Wilde Klamm (Divoka soutěska), bevor die Kamnitz die Edmundsklamm (Edmundova /Tichá soutěska) durchströmt und bei Hřensko in die Elbe mündet.


Bild: Die Wilde Klamm. Foto: Zdeněk Patzelt


Schon früher war die Kamnitz für ihren Fischreichtum und Vorkommen an Lachs berühmt. Jedoch die intensive Nutzung der Wasserkraft für Mühlen oder Sägewerke oder auch die jahrhundertelange Trift und Flößerei von Holz und das Betreiben von Bleichplätzen und Papiermühlen führten zu dem Verschwinden der Lachse. Heutzutage setzt sich die Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz intensiv für die Rückkehr der Lachse in der Kamnitz und Elbe ein.

Mehr zu den Kamnitz-Klammen und zur Kahnfahrt finden Sie hier: 
Kahnfahrt in den Kamenice / Kamnitz- Klammen


Bild: Die wildromantischen Klammen im Herbst. Foto: Václav Sojka 


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