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Die Nationalparkidee - weltweit

Die Nationalparkidee nahm in Nordamerika ihren Ursprung. Im Jahre 1872 wurde in Yellowstone der weltweit erste Nationalpark gegründet. In Europa folgten die ersten Nationalparks 1909 in Schweden und 1914 in der Schweiz. In Tschechien wurde 1963 im Riesengebirge der Nationalpark Krkonoše gegründet. Es folgten im Jahr 1991 die Nationalparks Šumava und Podyjí und schließlich im Jahr 2000 der Nationalpark České Svýcarsko (Böhmische Schweiz). Bei unserem deutschen Nachbar sind es aktuell 14 Nationalparks. Weltweit gibt es heute mehr als 3.800 Nationalparks in über 120 Ländern.

Die Nationalparks wurden ursprünglich nicht vorrangig zum Schutz der dort lebenden Wildtiere, sondern für den Menschen als Orte der Erholung und Inspiration ausgewiesen. Erst im Laufe der Zeit, als sich der Umgang und die Wahrnehmung der Natur durch den Menschen veränderten, wurden die Nationalparks zu Gebieten des speziellen Tier- und Pflanzenschutzes. Schließlich kristallisierte sich die Erkenntnis heraus, dass in einem Nationalpark durch den Schutz natürlicher Prozesse gleichzeitig die Tier- und Pflanzenwelt erhalten wird. Dies bedeutet jedoch, dass sich der Mensch aus den einst genutzten Gebieten schrittweise zurückziehen und der Natur freien Raum für ihre Entwicklung geben muss.

Erst so werden Nationalparks zu Orten, die uns im Kontrast zur unserer alltäglichen Umgebung, eine ursprüngliche, wilde Natur zeigen, mit all ihren miteinander verflochtenen Prozessen, Tier- und Pflanzenarten. Wir können nun an solche einmalige Naturorte reisen und uns dort erholen, wo uns die Natur das Staunen lernt und uns an ihr erfreuen lässt.


Bild: Der Zirkelstein und Zirnstein. Foto: Zdeněk Patzelt


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