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Die Natur kennt keine Grenzen

Mitteleuropa ist ein Gebiet, welches vom Menschen stark beeinflusst wurde. Die ursprünglichen undurchdringlichen Wälder, die in der Vergangenheit einen Großteil des Kontinents bedeckten, verschwanden nahezu ganz. Eine relativ wilde Natur blieb nur an unzugänglichen Stellen erhalten, oftmals als eine grüne Oase in einer industriellen Wüste.

Eine derartige Oase ist auch die Sächsisch-Böhmische Schweiz, eine bezaubernde Sandsteinlandschaft an der Grenze von Sachsen und Tschechien. Die Natur kennt aber die von Menschen geschaffenen Grenzen nicht an. Auch Jahrhunderte unterschiedlicher historischer Entwicklung auf der tschechischen und sächsischen Seite konnten nicht die Tatsache verhüllen, dass es sich um eine einzige Natureinheit handelt.

Es gedeihen und leben hier gleiche Pflanzen- und Tierarten. Die Felsenformen sind auf der sächsischen und tschechischen Seite auch ähnlich, obwohl wir in der Sächsischen Schweiz zum Beispiel mehr Tafelberge vorfinden. Auch die Elbe, die eine Achse der Sächsisch-Böhmischen Schweiz bildet, verbindet die Landschaften ohne Rücksicht auf die Staatsgrenze. Jahrtausende ist sie eine Verkehrsader, auf der sich sowohl Menschen als auch Tiere bewegen und etliche Pflanzenarten verbreiten.

Das Prebischtor (Pravčická brána)
Dieses Symbol der Böhmischen Schweiz ist mit einer Höhe von 16 m und einer Spannweite von 27,5 m das größte Sandsteintor Europas.
Das Elbtal
Die Elbe stellt eine Achse des Sandsteingebiets der Sächsisch Böhmischen Schweiz dar. Häufig wird auch der Begriff Elbsandsteingebirge verwendet.
Die Sächsische Schweiz
Eine alte politische Grenze teilt das Gebiet der Sandsteinfelsen unter zwei Länder. Dank Nationalparken an dieser Grenze darf es sich aber als eine Gesamtheit in Richtung Natur entwickeln.
Sumpfporst
Die Natur der Nationalparke ist ein Zuhause vieler Pflanzenarten. Zu den seltenen gehört hier z.B. der Sumpfporst, der auch als eine Art Symbol der Nationalparke ist.
Wanderfalke
Zu besonders seltenen Tierarten gehört z.B. der Wanderfalke. In den 70. Jahren des 20. Jahrhunderts fiel er landwirtschaftlicher Chemie zum Opfer. Mit menschlicher Hilfe kehrt er in sein natürliches Gebiet zurück - mit Erfolg. Ohne Nationalparke wäre das nur schwer vorstellbar.

 

Aktuell

1.3.2012
Der Wander- und Radweg (gelbe Markierung) von Ditersbach (Jetřichovice) zur Balzhütte (Na Tokání) wurde durch Wasser beschädigt. Seien Sie vorsichtig.

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