Die Natur kennt keine Grenzen
Mitteleuropa ist ein Gebiet, welches vom Menschen stark beeinflusst wurde. Die ursprünglichen undurchdringlichen Wälder, die in der Vergangenheit einen Großteil des Kontinents bedeckten, verschwanden nahezu ganz. Eine relativ wilde Natur blieb nur an unzugänglichen Stellen erhalten, oftmals als eine grüne Oase in einer industriellen Wüste.

Eine derartige Oase ist auch die Sächsisch-Böhmische Schweiz, eine bezaubernde Sandsteinlandschaft an der Grenze von Sachsen und Tschechien. Die Natur kennt aber die von Menschen geschaffenen Grenzen nicht an. Auch Jahrhunderte unterschiedlicher historischer Entwicklung auf der tschechischen und sächsischen Seite konnten nicht die Tatsache verhüllen, dass es sich um eine einzige Natureinheit handelt.
Es gedeihen und leben hier gleiche Pflanzen- und Tierarten. Die Felsenformen sind auf der sächsischen und tschechischen Seite auch ähnlich, obwohl wir in der Sächsischen Schweiz zum Beispiel mehr Tafelberge vorfinden. Auch die Elbe, die eine Achse der Sächsisch-Böhmischen Schweiz bildet, verbindet die Landschaften ohne Rücksicht auf die Staatsgrenze. Jahrtausende ist sie eine Verkehrsader, auf der sich sowohl Menschen als auch Tiere bewegen und etliche Pflanzenarten verbreiten.









