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Drei Entdeckungen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz

In modernen Zeiten entdeckten Menschen die wunderschöne Landschaft der Sächsisch-Böhmischen Schweiz gleich dreimal. Die Ersten waren romantische Maler am Umbruch vom 18. zum 19. Jahrhundert. Erstaunt wanderten sie durch die Landschaft und malten steile Schlüchten, bizarre Felsen und atemberaubende Aussichten in die Umgebung. Sie waren es, die einem Teil des Gebiets “Sächsische Schweiz” benannten. Die Bezeichnung bürgerte sich später in der Form “Böhmische Schweiz” auf der böhmischen Seite ein.

Die zweite Entdeckung fand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt. Es war die Entdeckung des Gebiets für den Tourismus. Es entstanden die ersten Wandervereine, die Eigentümer der hiesigen Herrschaften gründeten erste Hotels und Gaststätten, bauten Wanderwege und Aussichtspunkte aus, als große Attraktion wurden die tiefen Klammen der Kamnitz und der Kirnitzsch auf Booten zugänglich gemacht.

Der Besucherstrom nahm ständig zu. Es war bereits klar, dass die Natur Hilfe brauchen wird. Und so kam die dritte Entdeckung zustande - die Entdeckung für den Naturschutz. Die Bemühungen um den Schutz des Gebietes resultierten im Jahr 1956 in die Errichtung des Landschaftsschutzgebietes Sächsische Schweiz, des Landschaftsschutzgebietes Elbsandsteingebirge im Jahr 1972 und endlich der Nationalparke Sächsische und Böhmische Schweiz in den Jahren 1990 und 2000.

Aktuell

1.3.2012
Der Wander- und Radweg (gelbe Markierung) von Ditersbach (Jetřichovice) zur Balzhütte (Na Tokání) wurde durch Wasser beschädigt. Seien Sie vorsichtig.

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