Erste Menschen in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz
Bie wahrscheinlich ersten Bewohner der Sächsisch-Böhmischen Schweiz waren Jäger, Fischer und Sammler vor mehr als 10 Tausend Jahren. In kleinen Gruppen wanderten sie durch die Gegend und fangen Fische, jagten Hirsche, Elche, Auerochsen und andere Tiere, sammelten Waldfrüchte, zum Beispiel Haselnüsse. Sie bewohnten Felsüberhänge in der Nähe von Flüssen. Heute zeugen nur kleine Feuersteine, verkohltes Brennholz und Kochgruben von deren Anwesenheit.
Nach ihnen war die Sächsisch-Böhmische Schweiz nur vereinzelt besiedelt, hie und da entstanden eine landwirtschaftliche Siedlung oder eine vorübergehende Befestigung, eine Händlerkaravane zog durch. In den Bezeichnungen einiger Orte (Chřibská, Srbská Kamenice u.a.) hören wir noch heute den slawischen Ursprung.
Zu einer deutlichen Änderung kommt es erst am Umbruch vom 13. zum 14. Jahrhundert, als die heutige Böhmische Schweiz auf Einladung der böhmischen Könige von Siedlern vom Gebiet des heutigen Deutschlands kolonisiert wurde. Sie legen Dörfer, Befestigungen, Prospektorensiedlungen an, sie beginnen intensiven Holzeinschlag und befördern das Holz auf Wasserwegen. An geeigneten Stellen entstehen Wassermühlen und Sägen, es entwickeln sich Waldhandwerke (Teer-, Kohle- und Glasherstellung). An diese Zeit erinnern Funde von Karamikscherben, Werkzeugen, Ofen- und Meilerresten oder mittelalterlichen Glastropfen.




