Skrýt nabídku

Häufig gestellte Fragen - FAQs



1. Warum werden im Nationalpark auch in der 1. Zone weiterhin Bäume gefällt?

Die Wälder auf dem Gebiet des Nationalparks machten in den vergangenen 600 Jahren eine grundlegende Umwandlung im Zusammenhang mit deren wirtschaftlichen Nutzung durch (mehr dazu finden Sie auch hier: Nutzungsgeschichte der Wälder). Die ursprünglich großflächigen Tannen-Buchenurwälder wurden in der Vergangenheit durch die Menschen schrittweise gefällt und durch Bestände schnellwachsender Baumarten ersetzt, vor allem Fichten und nordamerikanische Weymouthskiefern. Der Nationalpark wurde im Jahr 2000 gegründet und bekam auf dem Großteil der Fläche (inklusive einiger Stellen in der 1. Zone) nichtursprüngliche gleichaltrige Nadelwälder mit auf den Weg. Diese gewähren keine günstigen Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten und bei bestimmten klimatischen Bedingungen kann es schnell und zu großflächigen Zusammenbruch der Wälder in Folge von Windwürfen, Schneebruch und nachfolgender Borkenkäfer- oder Nonnenfalter- Kalamitäten kommen. Das Ziel der Nationalparkverwaltung diese instabilen Nadelwälder allmählich in sog. naturnahe Bestände mit vielfältiger Alters- und Artenzusammensetzung umzuwandeln. Heute finden vorzugsweise Eingriffe in den Wald der 1. Zone statt, so dass dieses Gebiet in einen Zeithorizont von Jahrzehnten seiner eigenen Entwicklung überlassen werden kann. Die heutigen Maßnahmen werden so geplant, dass in diese Bestände in den nächsten Jahren keine technische Maschinen nochmals hineinfahren müssen und mit maximaler Rücksicht auf die Besucher des Nationalparks und seltener Tierarten. So wird der Großteil des Holzeinschlags außerhalb der Haupt-Tourismussaison, sowie außerhalb der Brutzeit und Nistplätze seltener Vogelarten durchgeführt. Leider ist es jedoch nicht gänzlich möglich negative Auswirkungen des Holzeinschlags auf die Annehmlichkeit der Besucher auszuschließen (zeitweilige Beschädigungen von Wegen, das Antreffen von Forstmaschinen, u.ä.). Für dies entschuldigt sich die Nationalparkverwaltung im Voraus bei allen Besuchern. Der Großteil der geschlagenen Holzmenge wird mit der Absicht des Verkaufs aus dem Wald befördert. Die Erlöse aus dem Holzverkauf sind jedoch keine Einnahmen für die Nationalparkverwaltung, sondern werden in voller Höhe an den Staatshaushalt der Tschechischen Republik abgeführt. Die Höhe der Abführung schreibt das Umweltministerium vor.

2. Wird das Geld, welches beim Zutritt zum Areal des Pravčická brána / Prebischtors und bei der Kahnfahrt in den Klammen der Kamenice / Kamnitz erhoben wird, wieder in den Naturschutz des Nationalparks investiert?

In diesen Fällen handelt es sich nicht um Einnahmen der Nationalparkverwaltung und so entscheidet folglich nicht die Nationalparkverwaltung über den Verwendungszweck dieser finanziellen Mittel. Denn die Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten zum Areal des Pravčická brána / Prebischtors bekommt eine private Gesellschaft, welche zugleich Besitzer des Grundstückes ist. Im Falle der Kahnfahrten gehen die Einnahmen in die Kasse der Gemeinde Hřensko / Herrenskretschen, welche in Besitz aller notwendigen Rechte zur Betreibung der Kahnfahrten und auch mehrheitlicher Besitzer der Grundstücke ist, die sich auf den Zugangswegen zu den Klammen befinden.

3. Ist es erlaubt sich im Nationalpark außerhalb der markierten Wanderwege zu bewegen?

Ja, für die Besucher ist das Betreten auf der ganzen Fläche des Nationalparks erlaubt, mit Ausnahme umzäunter Flächen und im Besonderen der 1. Zone, wo das Betreten nur auf den markierten Wanderwegen gestattet ist. Die Nationalparkverwaltung kann jedoch das freie Betreten an einigen Stellen für die Besucher zeitweilig beschränken: beispielsweise zum Schutz von Nistplätzen geschützter Vogelarten, in Zeiten erhöhter Waldbrandgefahr oder im Falle ungeahnter Naturkatastrophen. Über diese Beschränkungen informiert die Nationalparkverwaltung die Besucher mittels Medien, der Internetseite, der Informationszentren und Informationstafeln im Gelände.

4. Ist es erforderlich den Hund während des Ausflugs im Nationalpark immer an der Leine zu halten?

Nach dem Gesetz ist das Freie Herumlaufen von Haustieren, also auch von Hunden, in den Zonen 1 und 2 des Nationalparks (aktuell 99% der Fläche) verboten. Eine Leine ist in der absoluten Mehrheit der Fälle das beste Mittel das Verhalten von Hunden zu beherrschen. Das freie Herumlaufen von ungehorsamen oder aggressiven Hunden im Wald oder auf den Wanderwegen bedeutet nicht nur für die Jungtiere von Wildtieren eine Gefahr, sondern auch für die Besucher des Nationalparks, besonders für Kinder oder auch für andere Hunde. Alljährlich geschieht es in einigen Fällen, dass Hunde verloren gehen, was für diese tragische Folgen haben kann.

5. Ist es im Nationalpark erlaubt im Zelt, in der freien Natur, beziehungsweise in den sogenannten "Boofen" zu übernachten?

Das Nächtigen in der freien Natur, im Zelt oder auf andere Art und Weise ist auf dem Gebiet des Nationalparks, nach dem Gesetz Nr. 161/1991 Sb., durch welches der Nationalpark Böhmische Schweiz erklärt wurde, ausschließlich nur an den Orten gestattet, welche für diesen Zweck von der Nationalparkverwaltung ausgewiesen sind. Gegenwärtig ist dies nur der Campingplatz Mezni Louka/ Rainwiese (mehr dazu finden Sie auch hier: Campingplatz Mezni Louka).

6. Wie ist es mit dem Klettern im Nationalpark?

Das Klettern im Nationalpark ist nur an ausgewählten Kletterobjekten und in begrenzten Zeiträumen erlaubt. Mehr dazu finden Sie im Anhang 2 der Besucherordnung. Beim Zustieg zu den Kletterobjekten in der 1. Zone des Nationalparks ist die Nutzung der markierten Zustiegswege für Kletterer verpflichtend. Auch die weiteren Vorschriften der Besucherordnung sind streng einzuhalten, sowie die Regeln des Sportkletterns an Elbsandsteinfelsen (wie beispielsweise das Kletterverbot bei Nässe, usw.). Zudem ist es auf dem Gebiet des Nationalparks nicht erlaubt beim Klettern Magnesium zu verwenden. Eine etwaige Erstbesteigung ist nur bei vorheriger Zustimmung der Nationalparkverwaltung möglich.

7. Warum ist es im Nationalpark nicht erlaubt auf allen Wegen Fahrrad zu fahren?

Auf dem Gebiet des Nationalparks ist es notwendig, dass sich alle Aktivitäten, also auch das Fahrradfahren, den Interessen des Naturschutzes unterordnen. An den wertvollsten und empfindlichsten Stellen ist daher der Bewegungsradius –nicht nur für Radfahrer- geregelt oder eventuell gänzlich beschränkt. Das Natur- und Landschaftsschutzgesetz besagt, dass in allen Nationalparks das Fahrradfahren nur auf Landstraßen, Ortsstraßen und auf Wegen, die von der Nationalparkverwaltung ausgewiesen wurden, gestattet ist. Gegenwärtig sind allein auf dem Gebiet des Nationalparks Böhmische Schweiz 55 km Radwege, verbunden mit dem Radwegenetz des Nationalparks Sächsische Schweiz, ausgeschildert. Weiterer Grund für das Regulieren des Fahrradfahrens ist das Vermeiden von etwaigen Unfällen mit Wanderern im oftmals unübersichtlichen Gelände, denn alle Radwege sind zugleich auch Wanderwege. Der Großteil der Radwege im Nationalpark ist eher für tüchtige Radfahrer bestimmt. Angenehmeres Gelände zum Radfahren gewährt jedoch die Umgebung des Nationalparks (Šluknovsko /Schluckenauer Zipfel, CHKO Labské pískovce /LSG Elbsandsteingebirge a Lužické hory / Lausitzer Gebirge), wo sich die Radfahrer auch auf nicht ausgeschilderten Wegen bewegen können.

8. Ist es erlaubt durch die Flüsse Kamenice / Kamnitz und Křinice / Kirnitsch zu waten?

Prinzipiell ja, aber selbstverständlich nur in der 2. Zone des Nationalparks, auf eigene Gefahr und unter Einhaltung weiterer Vorschriften des Naturschutzes im Nationalpark, wie das Verbot des Störens, Fangens und Verletzens von Tieren, das Verbot Wassersport auszuüben, u.ä..

9. Ist es im Nationalpark erlaubt Heidelbeeren, Pilze oder andere Waldfrüchte zu sammeln?

Ja, auf dem Gebiet des Nationalparks ist es erlaubt diese Tätigkeiten auszuüben. Dabei ist es jedoch notwendig sonstige Vorschriften namentlich folgende Betretungsbeschränkungen des Nationalparks einzuhalten: Betretungsverbot der 1. Zone außerhalb der markierten Wanderwege; Betretungsverbot der sog. zeitweilig gesperrten Flächen, die zum Schutze von Nistplätzen geschützter Vogelarten erklärt werden; Betretungsverbot der eingezäunten Flächen; Betretungsverbot der Wälder im Falle von Waldbrandgefahr, u.ä..

10. Ist es gestattet mit dem Auto zur Hütte Na Tokání / Balzhütte zu fahren?

Die Fahrt mit Autos auf dem Gebiet des Nationalparks außer auf den Landstraßen verbietet das Natur- und Landschafsschutzgesetz. Lediglich die Betreiber der Hütte am Ort Na Tokání haben für die Zufahrt zu diesem attraktiven Platz eine erteilte Ausnahmegenehmigung. Die Zufahrt ist jedoch nur auf der Straße Saula – Tokáň gestattet und nur mit gültiger Erlaubnis -von der Nationalparkverwaltung ausgestellt- und unter Einhaltung folgender festgesetzter Bedingung: Die Besucher besitzen die festgesetzte sog. übertragbare Erlaubnis für die Zufahrt, welche bei den Betreibern der Hütte Na Tokání zur Verfügung steht. Die Anzahl der Fahrerlaubnisse ist jedoch auf die Anzahl der Übernachtungsgäste und auf die Parkplatzkapazitäten limitiert; sprich die Fahrerlaubnis ist prioritär für Übernachtungsgäste bestimmt. Etwaig besteht die Möglichkeit eine Erlaubnis bei vorheriger Absprache mit den Betreibern der Hütte zu erhalten.


zurück zur Hauptservice-Seite

Naši partneři

Nationalpark Sächsische Schweiz

Park Narodowy Gór Stołowych

EUROPARC Federation