Bild: Hohenleipa / Vysoká Lípa mit Rosenberg im Hintergrund. Foto: Václav Sojka


Ein reichlicher Waldbewuchs und das gegliedertes Sandsteinterrain bestimmen seit eh und je den Charakter der Böhmischen Schweiz. Eine wechselvolle Besiedlungs-geschichte - beginnend bereits mit der Steinzeit über die Vielfältigkeit des Handwerks im Mittelalter bis hin zu den Wirren des 20. Jahrhunderts - hinterließ die verschiedensten Spuren in der Landschaft, die wir auch noch heute entdecken können.

Der Tourismus hob die Region aus der Unbekanntheit, verlieh der Böhmischen Schweiz ihren romantischen Namen und rückte ihre Sehenswürdigkeiten in das rechte Licht. Seit Beginn der touristischen Entwicklung haben viele Künstler, Dichter und heutzutage unzählige Wanderer und Radfahrer die Schönheiten der Böhmischen Schweiz zu beschreiben und zu bewundern gewusst.

Größere Dörfer entstanden nahezu nur außerhalb des zentralen Felsengebietes der Böhmischen Schweiz am Rande des heutigen Nationalparks. In vielen dieser Dörfer blieben zahlreiche Denkmäler der hiesigen volkstümlichen Architektur erhalten. Hier sind vor allem die typischen Umgebindehäuser, wie z.B. in Kamnitzleiten, Khaa oder Hohenleipa, sehenswert.

Die Nationalparkverwaltung bemüht sich sowohl die baulichen Denkmäler als auch das typische Antlitz der Landschaft sowie die volkstümliche Architektur in den Gemeinden zu erhalten.


Bild: Ein Umgebindehaus in Dittersbach / Jetřichovice. Foto: J. Láštůvka