Bild: Die Wälder am Prebischtor im Herbst. Foto: Václav Sojka


Das Management des Nationalparks hat das vorrangige Ziel die einzigartige Sandsteinlandschaft der Böhmischen Schweiz zu bewahren, den dynamischen Ablauf natürlicher Prozesse zu gewährleisten und die in ihr lebenden Tier- und Pflanzenarten zu schützen.

Auf das Waldmanagement wirkt sich im Besonderen die bisherige Nutzungs-geschichte der Wälder aus. Die Spuren der Vergangenheit zeigen sich bis bis heute.

Das Management hat darüber hinaus eine nachhaltige Tourismus- und Regionalentwicklung zu berücksichtigen. Neben dem aktuellen Zustand der Wälder spiegelt sich dies in der Zonierung des Nationalparks wieder.

Da mehr als 95 Prozent des Nationalparkgebietes von Wald bedeckt sind, nimmt die Waldpflege den bedeutendsten Teil des Managements ein. Eine der wichtigsten Aufgaben der Nationalparkverwaltung ist der Umbau der nicht ursprünglichen Fichtenwälder, die sich heute auf einem Großteil des Gebiets erstrecken, zu Mischwäldern. Zu den weiteren Aufgaben gehören hier beispielsweise der Schutz junger Bäume in den ersten Jahren vor Wildverbiss. Weitere Probleme ergeben sich aus gebietsfremden und schnell wachsenden Baumarten.