Böhmische Schweiz, 30.10.2017 – Nach dem Sturm, der am 29.10.2017 in der Tschechischen Republik wütete, ist ein großer Teil der Wege und Pfade im Nationalpark Böhmische Schweiz schwer, beziehungsweise gar nicht zugänglich. Auf den Wegen liegen umgestürzte Bäume, stellenweise fielen infolge des Windbruchs kleinere Steine von den Felswänden auf die Wege. Die Wege sind auch durch die Äste umgestürzter Bäume gefährdet, die in den Baumkronen der stehenden Bäume hängen.

Die Nationalparkverwaltung empfiehlt aufgrund einer höheren Unfallgefahr, nicht in den Nationalpark zu gehen.

Die Beseitigungsarbeiten infolge des sonntäglichen Sturms sind in vollem Gange und werden in den folgenden Tagen fortlaufen. Weiterhin besteht eine Gefahr durch die Bäume und Äste, die in den Baumkronen anderer Bäume hängen und die zurzeit alle Wege gefährden.

Die Nationalparkverwaltung schätzt vorläufig ein, dass infolge des Sturms 5000 Kubikmeter Holz gefallen sind. Die Schäden in den Wäldern des Nationalparks sind vergleichbar mit dem Ausmaß des Orkans Kyrill 2007.

Vollständig unzugängliche Wege:

  • Radroute Nr. 3033 entlang des Wolfsbach (Vlčí potok) bis zur Touristenbrücke
  • Radroute Nr. 3032 und der blaue Wanderweg von Hemmehübel (Kopec) entlang des Zeidlerbachs (Brtnický potok)
  • Radroute Nr. 3032 und der rote Wanderweg von Khaa (Kyjov) nach Hinterdaubitz (Zadní Doubice)
  • Grüner Wanderweg von Sternberg (Šternberk) zur Touristenbrücke

Kyjovské údolí (Khaatal) am 30.10.2017: Die größten Sturmschäden entstanden im Nordosten des Nationalparks Böhmische Schweiz. Foto: Václav Sojka