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Waldpflege

Eine der wichtigsten Aufgaben der Nationalparkverwaltungen Sächsische und Böhmische Schweiz ist der Umbau der nicht ursprünglichen Fichtenwälder, die sich heute auf einem Großteil des Gebiets erstrecken, zu Mischweldern. Großflächige Fichtenbestände werden so Schritt für Schritt zu einer bunten Mischung von Bauarten umgewandelt. Neben Buchen, die früher der Sächsisch-Böhmischen Schweiz dominierten, kehren Weißtannen, Eichen, Ulmen, Birken, Ebereschen oder Erlen in die Natur zurück.

Junge Pflanzen müssen in den ersten Jahren ihres Lebens mit Zäunen oder Individualschutz vor Verbiss durch Wild geschützt werden. Besonders Rotwild kann viele Schäden anrichten. Auch deshalb ist in Nationalparken eine geregelte Jagd erlaubt, welche die Tätigkeit der ausgerotteten natürlichen Prädatoren (Bären, Wölfe, Luchse) ersetzen musste.

Besonders auf der böhmischen Seite verursachen gebietsfremde, schnell wachsende Baumarten Probleme. Vor allem die amerikanische Weymouthskiefer verbreitet sich trotz Bemühungen der Naturschützer weiter und bedroht die wertvollsten Bereiche des Nationalparks Böhmische Schweiz.

Aktuell

1.3.2012
Der Wander- und Radweg (gelbe Markierung) von Ditersbach (Jetřichovice) zur Balzhütte (Na Tokání) wurde durch Wasser beschädigt. Seien Sie vorsichtig.

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